Gülle

Gülle ist eine Mischung tierischer Ausscheidungen (feste und flüssige) angereichert mit einem Minimum an Einstreu und Futterresten. Ihre Konsistenz ist mehr oder weniger flüssig je nach Verdünnung. Dies ist ein regelrechter auf dem Hof produzierter Dünger, aus Stallungen die über einen Spaltenboden verfügen stammend. Die Gülle hat einen reellen agronomischen Wert, ihre Zusammensetzung spiegelt die Ernährung der Tiere wieder, die sie produzieren. 2014 schätzen wir den finanziellen Wert auf 7 € pro m³ für eine Rindergülle.
Wie viel Gülle kann auf Grünland verwertet werden?
Wie hoch ist die Nitratauswaschung bei hohen Güllegaben?

Dünger

Ausschließlich Rindergülle (ca. 4 kg N/m3)

Varianten

  • 170 N (85-85)
  • 210 N (80-80-50)
  • 240 N (80-80-80)

Nutzung

Als Mähweide: zum optimalen Zeitpunkt

Erhebungen

  • Ertrag
  • Futterwert
  • monatliche Bodenanalyse Nmin 0-30; 30-60 cm
Wie verändern sich Ertrag, Bestandszusammensetzung und Futterqualität bei differenzierten N-Formen und N-Gaben, bzw. bei späterer Nutzung? 

Düngungsstufen

  • Dg.stufe0: 0 N
  • Dg.stufe1: 80 N: 40-40
  • Dg.stufe2: 120 N: 50-35-35
  • Dg.stufe3: 170 N: 70-50-50
  • Dg.stufe4: 240 N: 90-50-50-50
  • Dg.stufe5: 360 N: 120-80-80-80

Dünger-Varianten

  • KAS (Kalkammonsalpeter) 27% N
  • AHL (Ammonitrat-Harnstoff-Lösung) 28% N - ca.

Gülleausbringung

Das Ausbringen von Gülle birgt die Gefahr der Ammoniakverflüchtigung und damit eine starke Geruchsbelästigung, sowie ein nicht unerheblicher Nährstoffverlust. Durch bodennahe Ausbringungstechniken wie Schleppschlauch, Schleppschuh oder Schlitztechnik gegenüber können diese Ausgasungen jedoch reduziert werden. >> mehr lesen