Landwirtschaft in Luxemburg

Landwirtschaft ist Landschaft in Luxemburg

50% der Landesfläche Luxemburgs (128400 ha) werden landwirtschaftlich genutzt, weitere 35% sind Forstflächen, die Landschaft ist somit sicherlich in großen Teilen des Landes durch die Landwirtschaft geprägt. 

Die Hälfte der landwirtschaftlichen Nutzfläche, immerhin 64 000 ha ist Grünland und wird von knapp 200.000 vierbeinigen Rindviechern genutzt. Neben dem Grünland wird in Luxemburg auch noch Getreide, Mais, Feldfutter, Kartoffeln und an den Hängen der Mosel Wein angebaut. Die nördliche Hälfte des Landes ist hügelig mit den dichten Ardennerwäldern, auf den Hügeln türmen mittelalterliche Schlösser und Burgen. Im Nordosten des Landes, bietet die „Müllerthal“ Region - auch häufig „Luxemburg’s kleine Schweiz“ genannt - mit ihren merkwürdigen Felsgebilden die Gelegenheit zum Klettern und lädt zum Wandern ein. Das „Gutland“ in der Mitte und im Süden des Landes sticht durch seine abwechslungsreichen Äcker und Wiesen, eingefasst in Senken und Hügel und die steilen Weinberge entlang der Mosel, hervor. Im äußersten Südwesten liegt das „Land der roten Erde“ mit seinem ehemaligen Eisenerzschatz.

Aber auch kulturell hat das Großherzogtum einiges zu bieten. 

In der Stadt Luxemburg mit ihren alten und neuen „Gebäuden“ feiert zum Tagungszeitpunkt auch die Schuebermesse ihr 676 tes Bestehen. Johann der Blinde, Graf von Luxemburg und König von Böhmen, gründete die „Schuebermesse“ im Jahre 1340, die heute noch in Form eines traditionellen Jahrmarktes gefeiert wird. 

Sie werden das kosmopolitische, zukunftsorientierte Luxemburg kennenlernen, das sich als internationaler Finanzplatz und Sitz wichtiger 

europäischer Institutionen einen Namen gemacht hat. Verwinkelte Strassen, historische Gebäude, Museen und Kunstgalerien geben mit zeitgenössischen Boutiquen, Gourmet Restaurants und Cafés dem Tagungsort einen einzigartigen Charme.

Fern ab vom Großstadtrummel kann in Clervaux, im Norden des Landes, die Fotoausstellung „The Family of Man“, die als das größte je unternommene fotografische Projekt beschrieben wird und seit 2003 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, besichtigt werden. 

Im Süden entwickelt die einstige Schwerindustrie, in die die modernen Gebäude der jungen Uni Luxemburg integriert wurden, ihren neuen Look. Auf dem rund 120 Hektar großen Gelände der ehemals größten Stahlhütte Luxemburgs sollen Forschung und Lehre, Arbeit und Freizeit, Industrie und Handel, Wohnen und Kultur eine lebendige Mischung eingehen.